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Zur Geschichte der Engels Ruh:


Die Geschichte der Engels Ruh bezieht sich auf den Namen der Elisabeth Engel aus Sand, Tochter des Leinewebers Friedrich Engel. Elisabeth Engel wurde 1858 geboren. Von allen Menschen aus Sand und näherer Umgebung wurde sie stets „Engel“ gerufen. Daran änderte sich auch nichts, als sie heiratete und zur Frau Rothe wurde.

Sie besaß einen Karren, mit dem sie von den Bauern in Sand und Umgebung Obst und Gemüse kaufte, um es dann jede Woche auf dem Markt in Kassel zum Verkauf anzubieten. Auf diese Weise sorgte sie für ihre Familie. Sehr wahrscheinlich wurde der Karren von einem Pony gezogen. Die zeitliche Einordnung liegt vor 1904, da ab diesem Zeitpunkt die Kleinbahn Kassel-Naumburg nach Kassel fuhr. Genaueres ist heute nicht bekannt.

Frau Elisabeth Engel legte immer an dieser Stelle, zwischen Bad Emstal (Sand) und Niedenstein eine Verschnaufpause ein. Allwöchentlich, Jahr für Jahr. So blieben die Pausen des „Engels“ im Gedächtnis der Menschen um und in Bad Emstal, der Ort ist als “Engels Ruh“ besonders in Sand und Niedenstein in den Sprachgebrauch der Bevölkerung übergegangen.

Auch heute ist der Ort ein beliebter Rastplatz zwischen der Altenburg, dem Falkenstein, den Wallanlagen sowie der mittelalterlichen Wüstung „Embser Berg“ des Emser Berges. Hier kreuzen sich Wanderwege in alle Richtungen und so kann die „Engels Ruh“ ihren Namen weiter tragen.

Dank an: Frau Elfriede Mähl, geb. Rothe aus Bad Emstal und Herrn Otto Berthold, Bochum.